
WSH Cobot S
Die kleinste Lösung für wechselnde Bauteile und kleine Serien.
Im Lieferumfang
- RBW Cobot mit Schweißbrenner
- Schweißtisch mit Lochraster
- Stromquelle MIG/MAG
- Bedienung ohne Roboterkenntnisse
ab 40.000 €
Automatisierung mit Cobots
Ein kollaborativer Roboter arbeitet direkt neben Ihren Mitarbeitenden, lässt sich in Minuten umrüsten und rechnet sich schon bei kleinen Losgrößen. Für Betriebe, die viele Varianten und wenig Platz haben.
Worum es geht
Ein Cobot (von collaborative robot) ist ein Leichtbauroboter, der so konstruiert ist, dass er sich den Arbeitsraum mit Menschen teilen kann. Statt hinter einem Schutzzaun zu stehen, arbeitet er auf oder neben dem Schweißtisch. Er wird nicht klassisch programmiert, sondern meist von Hand geführt: Man fährt die Naht einmal ab, speichert die Punkte und passt Parameter am Bediengerät an.
Für die Schweißtechnik heißt das vor allem eines: Das Umrüsten auf ein neues Bauteil dauert Minuten statt Stunden. Genau deshalb lohnt sich ein Cobot dort, wo klassische Roboterzellen zu unflexibel sind, nämlich bei vielen Varianten und überschaubaren Stückzahlen.

Einordnung
Beides schließt sich nicht aus. Welche Bauart passt, klärt sich am schnellsten an Ihrem konkreten Bauteil. Genau dafür gibt es den Konfigurator.
Aufbau
Eine Schweißzelle ist mehr als der Roboter. Diese Bausteine stimmen wir aufeinander ab, je nach Bauteil und Verfahren.
Kollaborativer Leichtbauroboter von RBW, FANUC oder Universal Robots. Auswahl nach Reichweite, Traglast und Bediengerät.
MAG, WIG oder beides, abgestimmt auf Werkstoff und Blechdicke. Wir arbeiten mit Kemppi, Fronius und Migatronic.
Roboterbrenner, Drahtvorschub und Schnellwechselsysteme von Dinse, damit der Wechsel im Betrieb schnell geht.
Dreh- oder Wendevorrichtung, damit die Naht immer in günstiger Lage liegt. Ein- oder zweiachsig, je nach Bauteil.
Aufnahme, die das Bauteil wiederholgenau positioniert. Feste Vorrichtung oder Nullpunktspannsystem für schnellen Wechsel.
Blendschutz, Not-Halt und Rauchabsaugung. Umfang und Ausführung ergeben sich aus der Risikobeurteilung.
Aus der Nähe
Roboter, Stromquelle, Brenner und Absaugung als abgestimmte Einheit. Aufnahmen einer Anlage, wie wir sie ausliefern.
Fertig geplant
Zwei Zellen, die wir immer wieder bauen. Zusammenstellung, Technik und Preis stehen fest. Wir halten die Zellen vor: heute bestellt, kurzfristig geliefert, ohne Planungsrunde.

Die kleinste Lösung für wechselnde Bauteile und kleine Serien.
Im Lieferumfang
ab 40.000 €

Wie die S, mit größerem Arbeitsbereich und Drehtisch für rundum zugängliche Nähte.
Im Lieferumfang
Preis auf Anfrage
Aus der Praxis
Cobot-Zellen arbeiten ohne trennenden Zaun und lassen sich zwischen Bauteilen umrüsten. Diese drei Anlagen zeigen die Bandbreite von Aluminium bis Verfahrensprüfung.
Wichtig zu wissen
Ein Cobot darf sich den Arbeitsraum mit Menschen teilen. Das gilt aber für den Roboter, nicht automatisch für die Anwendung. Beim Schweißen kommen Lichtbogen, Hitze, Spritzer und Rauch dazu, und die brauchen unabhängig vom Robotertyp eigene Schutzmaßnahmen.
Für jede Zelle gehört deshalb eine Risikobeurteilung dazu, aus der sich der konkrete Schutzumfang ergibt: Blendschutz, Abschrankung, Absaugung und die Parameter für Geschwindigkeit und Kraft. Das planen wir mit ein, bevor die Anlage gebaut wird.
Kurz gefragt
Das hängt weniger an der Stückzahl als an der Wiederholung. Sobald ein Bauteil regelmäßig wiederkommt und die Nähte gleich bleiben, kann sich die Automatisierung rechnen, auch bei kleinen Serien. Entscheidend sind Taktzeit, Nacharbeit und wie oft umgerüstet wird.
Nein, keine klassische Roboterprogrammierung. Cobots werden meist von Hand geführt und über ein Bediengerät eingerichtet. Wir schulen Ihre Mitarbeitenden direkt an der eingebauten Anlage, damit sie neue Bauteile selbst anlegen können.
Deutlich weniger als eine eingezäunte Roboterzelle, oft reicht die Fläche eines größeren Schweißtisches. Den genauen Bedarf bestimmen Reichweite des Roboters, Bauteilgröße und der gewählte Positionierer.
Ja. Der Werkstoff bestimmt vor allem Verfahren und Stromquelle, nicht den Robotertyp. Für Edelstahl und Aluminium kommen häufig WIG oder spezielle MAG-Prozesse zum Einsatz, bei dünnen Blechen auch das Laserschweißen.
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